SKF setzt noch mehr auf Ausbildung

Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum – Zahl der Ausbildungsplätze steigt um über 50 Prozent – Neue Roboteranlage bereitet Nachwuchskräfte auf Digitalisierung und Industrie 4.0 noch besser vor.
Volles Haus beim Tag der offenen Tür im SKF Ausbildungszentrum – und jede Menge guter Nachrichten für junge Leute, die demnächst ihren Schulabschluss machen und sich für einen Berufsweg entscheiden müssen. „SKF ist traditionell ein verlässlicher Ausbildungspartner in der Region mit einer starken Ausbildungsquote“, betonte Geschäftsführer Thomas Burkhardt und setzte noch einen drauf: „Ich freue mich sehr, dass wir im Jahr 2018 die Zahl unserer gewerblichen Auszubildenden um über 50 Prozent erhöhen werden.“ Bislang hatte SKF jährlich knapp 50 Azubis eingestellt, im kommenden Jahr werden es 75 sein.

Doch das war nicht die einzige gute Nachricht, die das Unternehmen den Gästen bei der offiziellen Begrüßung eröffnete. Jürgen Montag stellvertretend für die Stadt Schweinfurt, die stellvertretende Landrätin Christine Bender und Vertreter von Schulen und benachbarten Unternehmen durften auch die neue Roboteranlage im Ausbildungszentrum bestaunen. Sie wurde rechtzeitig zur Traditionsveranstaltung geliefert und aufgebaut. „Diese Anlage ist ein Meilenstein auf unserem Weg in die digitale Zukunft von Industrie 4.0“, betonte Frank Hirschmann, Geschäftsleitungsmitglied und Chef des Ressorts Personal & EHS. „Die Investition von rund 200.000 Euro ist eine Investition in die jungen Menschen und für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens.“ Und Betriebsratsvorsitzender Norbert Völkl ergänzte: „Mit dieser Anlage werden unsere Nachwuchskräfte noch deutlich besser auf die künftigen Anforderungen vorbereitet. Ich bin mir sehr sicher, dass die hier ausgebildeten jungen Menschen zu wichtigen Stützen in der bereits laufenden Digitalisierung und Vernetzung unserer Produktionsabläufe werden.“

Das Interesse an der technischen und kaufmännischen Ausbildung bei SKFsei nach wie vor sehr hoch, berichteten Jürgen Stürzenberger und Martin Barth, die für den technischen beziehungsweise kaufmännischen Bereich zuständig sind. Der Tag der offenen Tür bietet Jugendlichen die Gelegenheit, anderen Jugendlichen ungeschminkt aus ihrem beruflichen Alltag zu berichten. Und bei praktischen Übungen dürfen die potenziellen Facharbeiter von übermorgen auch selbst Hand anlegen und ihr technisches Geschick probieren – das Ganze in lockerer, ungezwungener Atmosphäre.

Im kommenden Jahr wird SKF Ausbildungsplätze in den Berufsbildern Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Elektroniker/in für Automatisierungstechnik und Industriekaufleute anbieten. Neu in das Ausbildungsprogramm wird das Berufsbild Technische/r Produktdesigner/in aufgenommen. Nähere Informationen hierzu gibt es unter skf.de/karriere.
Wer erst einmal schnuppern möchte, ob die angestrebte Fachrichtung tatsächlich zum Traumberuf führt: Jährlich bietet SKF als Hilfestellung bei der Berufsfindung rund 250 Praktika an.

Der Tag der offenen Tür bietet außerdem die Möglichkeit, sich über ein Studium mit vertiefter Praxis in Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg zu informieren. Folgende Studiengänge sind möglich: Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik, Automatisierung und Robotik, Elektro- und Informationstechnik sowie Industriewirtschaft.
www.skf.de



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