Restaurantboot mit neuer Antriebstechnik

Im Betrieb auf der Seine erzeugt das neue Restaurantboot „Ducasse sur Seine“ nur 1g CO2 pro Passagierkilometer. Im Vergleich dazu liegt die Emission von konventionell mit Diesel- oder Diesel-Elektrisch betriebenen Antrieben bei etwa 150 Gramm CO2 pro Passagier und Kilometer. Das technologische Konzept rund um Steuerung, Motor und Antrieb wurde in einer Gruppe von Unternehmen unter der Leitung von SFMNI, dem französischen Unternehmen für zivile Schiffsmotorisierung und industrielle Energie, entworfen und umgesetzt. Die Lösungen des deutschen Automationsspezialisten in dem Projekt umfassen die Motoren mit Regelung, die Erzeugung des Bordnetzes, sowie die komplette Automatisierung mit funktionaler Programmierung und der zeitgemäßen Bedienerführung. Von ZF Marine kommen die direktionalen Azimutantriebe. Das Paket komplettiert  zudem ein Batterielieferant.

Das Grundprinzip besteht aus zwei völlig autonomen Maschinenräumen – die Redundanz sichert bei Ausfall eines der Antriebssysteme die volle Beweglichkeit und auch den Betrieb des Bootes. Dazu sind in beiden Maschinenräumen unabhängige Akkupacks installiert, die über den Gleichstrombus (Hochvolt-DC) sowohl die notwendige Energie für den Antrieb als auch für den Betrieb der Einrichtung bereitstellen. www.keb.de



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