Dank optimierter Beschichtung: SKF steigert Leistung ihrer INSOCOAT Lager

Bei der jüngsten Generation ihrer elektrisch isolierenden INSOCOAT Lager hat SKF weitere Leistungssteigerungen verwirklicht: Die neuen Versionen bieten selbst in Anwendungsbereichen mit hoher Feuchtigkeit eine konstante elektrische Performance.

Die INSOCOAT Lager von SKF verfügen über eine elektrisch isolierende Aluminimumoxid-Beschichtung auf den Außenflächen des Innen- oder Außenrings. Diese wird mit einem thermischen Spritzverfahren aufgebracht. Außerdem wird die Beschichtung mit einer besonderen Versiegelung behandelt, um den Eintritt von Feuchtigkeit zu verhindern, wodurch der elektrische Widerstand herabgesetzt würde.

Die Lager sind speziell für den Einsatz in elektrischen Maschinen wie Elektromotoren, Traktionsmotoren und Generatoren geeignet. Sie verhindern schädlichen Stromdurchgang vom Rotor zum Maschinengehäuse über die Lager. Diese Ströme würden zu einer fortschreitenden elektrischen Erosion der Wälzlagerlaufbahnen und damit letztlich zu vorzeitigem Ausfall führen.

Dank eines verbesserten Beschichtungsprozesses und einer optimierten Keramikschicht kann SKF dieses überlegene Isolationsverfahren nun serienmäßig über die gesamte INSOCOAT Baureihe hinweg liefern. Damit ist die neue Generation in der Lage, Spannungen von 3.000 VDC zu widerstehen. Das reicht aus, um Elektroerosion in unzähligen elektrischen Maschinen zu vermeiden.

Zudem bietet diese optimierte Beschichtung einen hervorragenden Schutz gegen den negativen Einfluss von Feuchtigkeit schon während der Lagerung. Durch das neue, robuste Design wird sichergestellt, dass das Lager seine hervorragenden Isolationseigenschaften während Transport, Handhabung und im Einsatz beibehält.

Gemessen an anderen Techniken wie etwa der Wellen- oder Gehäuseisolierung kann INSOCOAT durch die Kombination von Lager und Isolierung in einer einzigen Lösung die Gesamtbetriebskosten deutlich senken.
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