Hybridisierung nimmt zu

Neben Danfoss (mit Visedo in Finnland), Baumüller, Bosch, ZF und anderen arbeitet auch Deutz in Köln an hybriden Antrieben wür kleinere Baumaschinen und Stapler. Kürzlich wurde das erste Off-Highway Hybrid-Konzept vorgestellt. Mit der Kombination aus einem TCD 2.9 Dieselmotor und einer 55 kW E-Maschine nimmt das 2017 etablierte E-Programm Fahrt auf und eröffnet deutliche Effizienzpotenziale im Bereich Antriebsstrang. Mit dem Start der E-Strategie kombiniert man seine emissionsarmen Motoren mit elektrischen Antrieben. Dazu hatte man im September 2017 die Torqeedo GmbH – Systemspezialist für integrierte elektrische sowie hybride Bootsantriebe – gekauft. Erstes Ergebnis ist das Konzept eines modular skalierbaren Hybrid-Antriebs, bestehend aus einem TCD 2.9 Dieselmotor und E-Maschine sowie darauf abgestimmte Leistungselektronik und Batterie-Pack. EMaschine und Diesel leisten jeweils 55 kW. Damit liegt die maximale Systemleistung bei 110 kW. Der Lithium-Ionen-Akku verfügt über eine Kapazität von 40 kWh bei 400 Volt. Die mechanische Anbindung der E-Maschine an den Dieselmotor erfolgt mit einem Getriebe mit integrierter Trennkupplung. Damit kann der Dieselmotor vom elektrischen System abgekoppelt werden und das Fahrzeug auch rein elektrisch arbeiten. Außerdem ermöglicht die gesteigerte maximale Systemleistung den Einsatz eines Verbrennungsmotors mit kleinerem Hubraum und geringerer Leistung im Vergleich zu einem reinen Verbrennungsantrieb der gleichen Leistungsklasse. Ein weiterer Vorteil der Hybridisierung ist die Möglichkeit, verbrauchssenkende Zusatzfunktionen wie Start-Stopp oder Kurbelwellenstart einzusetzen und Nebenantriebe künftig elektrisch zu betreiben. www.deutz.com



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